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Wann Fachsprecherinnen selbst schreiben sollten — und wann nicht

Persönliche Profile wirken glaubwürdiger als reine Unternehmensseiten. Entscheidend ist, wer den Text trägt und wer nur freigibt.

Fachkraft spricht in einem Meeting

In der B2B-LinkedIn-Kommunikation tragen oft Personenprofile die Reichweite. Gleichzeitig fehlt Führungskräften die Zeit für lange Texte. Die Lösung liegt selten im kompletten Ghostwriting ohne Beteiligung — und ebenso selten im Zwang, jeden Beitrag selbst zu tippen.

Sinnvoll ist eine Arbeitsteilung: Die Redaktion liefert Struktur, Fakten und einen Entwurf. Die Fachsprecherin streicht Formulierungen, die sie nie sagen würde, und ergänzt ein Beispiel aus dem Projektalltag. Fünfzehn Minuten reichen oft, wenn der Entwurf gut vorbereitet ist.

Wann sollte jemand selbst schreiben? Wenn die Geschichte persönlich ist — eine Entscheidung, ein Fehler, ein Kundenkonflikt, der anonymisiert wird. Wann eher die Redaktion? Bei wiederkehrenden Branchennews-Einordnungen, Terminankündigungen und Serien mit festem Format.

Halten Sie in einem kurzen Stilmemo fest: Du oder Sie, Umgang mit Wettbewerbern, Wörter die tabu sind. Das spart Freigaberunden und schützt die Stimme der Person.

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